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Flyer, Broschüren, Kataloge: Welches Printformat konvertiert wirklich – und wann?

Hand aufs Herz : Print lebt. Trotz LinkedIn, Google Ads und fünf Newslettern am Tag. Aber welches Printprodukt bringt am Ende wirklich was ? Flyer, Broschüre oder gleich ein fetter Katalog ? Ich hab diese Frage unzählige Male gehört. Auf Messen in Stuttgart, beim Kaffee mit Marketingleitern, manchmal auch spät abends, wenn das Budget wieder mal enger ist als geplant. Und ehrlich : Die Antwort ist nie pauschal. Es kommt brutal auf den Einsatz an.

Bevor wir einsteigen, ein kurzer Realitätscheck. Print funktioniert dann gut, wenn Strategie dahintersteckt. Wer einfach irgendwas druckt, weil „man das halt macht“, verbrennt Geld. Gute Beispiele und spannende Cases findet man übrigens auch bei https://peterscommunication.com – das nur am Rande, weil es zeigt, wie unterschiedlich Print wirken kann.

Der Flyer : schnell, günstig, aber gnadenlos ehrlich

Ich sag’s direkt : Flyer sind die ehrlichsten Printprodukte. Sie verzeihen nichts. Wenn die Headline nicht sitzt, landet das Ding nach drei Sekunden im Müll. Zack. Weg.

Aber genau das macht sie stark. Flyer sind perfekt, wenn :

  • du eine klare Aktion hast (Event, Rabatt, Neueröffnung)
  • die Botschaft in einem Satz erklärbar ist
  • du viel Reichweite brauchst, schnell

Ich erinnere mich an einen Kunden aus dem Einzelhandel. Innenstadtlage, viel Laufkundschaft. Ein einfacher A6-Flyer, beidseitig, mattes Papier. Kostenpunkt lächerlich niedrig. Conversion ? Überraschend gut. Warum ? Klare Headline, ein Angebot, ein Datum. Kein Gelaber.

Aber Achtung : Wer versucht, auf einem Flyer sein komplettes Unternehmen zu erklären, hat verloren. Das wirkt gequetscht, hektisch, unsympathisch. Flyer sind keine Mini-Websites. Punkt.

Die Broschüre : wenn Vertrauen wichtiger ist als Tempo

Persönlich finde ich Broschüren extrem unterschätzt. Vielleicht, weil sie nicht so flashy sind. Oder weil man sich tatsächlich Gedanken machen muss. Aber genau da liegt ihre Stärke.

Broschüren konvertieren dann, wenn Entscheidungen reifen müssen. Typisch B2B. Beratung, Dienstleistungen, erklärungsbedürftige Produkte. Alles, wo der Kunde nicht spontan „Ja“ sagt, sondern erst mal verstehen will.

Eine gute Broschüre :

  • führt logisch durch das Thema
  • nimmt Einwände vorweg
  • fühlt sich wertig an (Papier, Verarbeitung, Geruch – ja, wirklich)

Ich hatte mal eine 12-seitige Broschüre in der Hand, schlicht gestaltet, kein Schnickschnack. Aber die Story saß. Man wollte weiterlesen. Genau das ist der Punkt. Broschüren verkaufen nicht laut. Sie überzeugen leise.

Wenn du also im Beratungsgespräch sitzt, auf einer Messe erklärst oder ein Angebot nachfasst : Broschüre schlägt Flyer. Fast immer.

Der Katalog : teuer, mächtig, manchmal zu viel

Kataloge sind ein zweischneidiges Schwert. Ich liebe sie. Aber ich habe auch viele gesehen, die komplett am Ziel vorbeigeschossen sind.

Ein Katalog ist kein Marketing-Gag. Er ist ein Commitment. Zeit, Geld, Logistik. Das lohnt sich nur, wenn :

  • du ein breites, strukturiertes Sortiment hast
  • deine Kunden regelmäßig bestellen
  • der Katalog tatsächlich genutzt wird (und nicht im Regal verstaubt)

Im B2B, im Großhandel, bei technischen Produkten : stark. Im B2C? Schwierig geworden. Außer du hast eine Marke, die man anfassen will. Möbel, Design, hochwertige Produkte – da kann ein Katalog heute noch richtig ziehen.

Was oft schiefgeht : zu viel Inhalt, zu wenig Führung. 120 Seiten ohne klare Struktur ? Das liest niemand. Da hilft auch das beste Papier nichts.

Was konvertiert also wirklich ? Die ehrliche Antwort

Jetzt die unbequeme Wahrheit : Das Format allein konvertiert gar nichts. Es ist der Kontext.

Frag dich lieber :

  • Wo befindet sich mein Kunde gerade ?
  • Will er schnell entscheiden oder erst verstehen ?
  • Wie viel Aufmerksamkeit habe ich realistisch ?

Flyer = Impuls. Broschüre = Vertrauen. Katalog = Beziehung.

Das ist natürlich vereinfacht, klar. Aber als Denkmodell funktioniert es erstaunlich gut.

Typische Fehler, die ich ständig sehe

Ganz ehrlich, manche Dinge wiederholen sich immer wieder :

  • zu viel Text auf kleinen Formaten
  • keine klare Handlungsaufforderung
  • Print ohne Verbindung zu Online (QR, Landingpage, Kontakt)
  • billiges Papier für hochwertige Angebote (wirkt sofort falsch)

Und ja, manchmal auch einfach falsche Erwartungen. Ein Flyer ersetzt keinen Vertrieb. Eine Broschüre kein schlechtes Angebot. Print verstärkt – es zaubert nicht.

Mein Fazit (und vielleicht auch deins)

Wenn du mich fragst : Das beste Printformat ist das, das zum Moment passt. Nicht zum Trend, nicht zum Bauchgefühl, sondern zur Entscheidungssituation deines Kunden.

Vielleicht brauchst du keinen neuen Katalog. Vielleicht reicht ein verdammt guter Flyer. Oder eine durchdachte Broschüre, die endlich erklärt, warum man bei dir kaufen sollte.

Und jetzt du : Wo genau steht dein Kunde gerade ? Wenn du diese Frage ehrlich beantworten kannst, ist die Formatwahl plötzlich gar nicht mehr so kompliziert.

Die richtige Kommunikationsagentur finden – ehrlich gesagt keine Kleinigkeit

Eine Kommunikationsagentur auswählen. Klingt erstmal simpel, oder ? Ein paar Websites anschauen, ein Angebot einholen, fertig. In der Praxis ist es oft ein ziemlicher Blindflug. Gerade wenn es um gedruckte Materialien UND digitale Medien geht. Flyer, Broschüren, Messewände auf der einen Seite. Website, Social Media, vielleicht ein Newsletter auf der anderen. Zwei Welten, ein Ziel : sichtbar sein, seriös wirken, verkaufen. Und da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

Ich hab das schon oft erlebt : tolle Designs auf dem Bildschirm, aber das gedruckte Ergebnis fühlt sich billig an. Oder umgekehrt : wunderschöne Printprodukte, aber online wirkt alles altbacken. Genau deshalb ist die Wahl der richtigen Agentur entscheidend. Wirklich entscheidend.

Im zweiten Gespräch mit einer Agentur hab ich mir übrigens angewöhnt, ganz offen zu sagen, wo ich gerade recherchiert habe. Man merkt sofort, wie die Leute reagieren, wenn man Namen nennt oder Referenzen erwähnt, zum Beispiel https://purecommunications.net. Manche nicken souverän, andere fangen an zu stottern. Sehr révélateur.

Erste Frage, die du dir stellen solltest : Was brauche ich wirklich ?

Klingt banal, ich weiß. Aber nimm dir fünf Minuten. Ehrlich.
Geht es dir um ein einmaliges Projekt ? Oder um eine langfristige Zusammenarbeit ?
Brauchst du vor allem Print (Kataloge, Visitenkarten, Verpackungen) oder eher Digital (Website, Ads, Social) ? Oder beides, sauber verzahnt ?

Ich finde, viele Agenturen verkaufen dir gern alles. „Full Service“ steht überall. Aber Full Service heißt noch lange nicht Full Kompetenz. Manche können Design. Andere Technik. Wieder andere Strategie. Selten alles auf gleichem Niveau.

Print & Digital : Können sie wirklich beides ?

Das ist der Knackpunkt. Und da bin ich vielleicht etwas pingelig.
Eine gute Kommunikationsagentur versteht, dass Print anders funktioniert als Digital. Papier hat Gewicht, Geruch, Haptik. Klingt esoterisch ? Vielleicht. Aber nimm mal zwei Broschüren in die Hand. 90g Offset vs. 170g Bilderdruck. Dein Bauch entscheidet sofort.

Digital ist dagegen gnadenlos schnell. Ladezeiten, Responsive Design, UX. Wenn eine Agentur dir tolle Mockups zeigt, aber die Website später auf dem Handy ruckelt… franchement, ça ne passe pas.

Frag konkret :

  • Wer kümmert sich um die Druckdaten ?
  • Wird CMYK sauber beherrscht oder nur RGB gedacht ?
  • Gibt es Erfahrung mit Druckereien, Papieren, Veredelungen ?
  • Und digital : SEO, Performance, Wartung ?

Wenn die Antworten schwammig sind… méfiance.

Referenzen lesen – aber richtig

Viele schauen sich nur die Logos an. Große Namen = gute Agentur ? Passt nicht immer.
Ich schaue mir lieber konkrete Projekte an. Und stelle mir Fragen wie :
„Würde ich das auch so machen ?“ oder „Spricht mich das an ?“.

Noch besser : Frag nach einem Projekt, das schiefgelaufen ist. Ja, echt.
Wie sind sie damit umgegangen ? Wer trägt die Verantwortung ? Das sagt mehr über eine Agentur als zehn Hochglanz-Cases.

Der menschliche Faktor – unterschätzt, aber entscheidend

Perso, je trouve que c’est là que tout se joue.
Du arbeitest Wochen, manchmal Monate mit diesen Leuten. Wenn du dich bei jedem Call innerlich aufregst, bringt dir das beste Design nichts.

Achte auf Kleinigkeiten :

  • Hören sie dir wirklich zu oder warten sie nur, um ihre Lösung zu verkaufen ?
  • Erklären sie Dinge verständlich oder verstecken sie sich hinter Buzzwords ?
  • Sind sie erreichbar ? Oder dauert jede Antwort drei Tage ?

Ich hatte mal eine Agentur, technisch top, menschlich… schwierig. Jedes Feedback wurde als Angriff gesehen. Nach drei Monaten war ich mental durch. Plus jamais.

Preis : billig ist selten günstig

Klar, Budget spielt eine Rolle. Immer.
Aber ich sag’s offen : Das günstigste Angebot ist fast nie das beste. Gerade im Print. Schlechte Papierwahl, falsche Auflösung, kein Proof… und am Ende zahlst du doppelt.

Frag lieber : Was ist im Preis wirklich drin ?
Konzept ? Korrekturschleifen ? Druckabstimmung ? Dateiformate ? Nutzungsrechte ?

Eine transparente Agentur erklärt dir das. Ohne genervtes Augenrollen.

Strategie statt hübscher Bilder

Ein Punkt, den viele vergessen.
Eine Kommunikationsagentur ist kein Deko-Studio. Sie sollte mitdenken. Zielgruppen verstehen. Kanäle hinterfragen. Auch mal sagen : „Das bringt so nichts.“

Wenn dir jemand sofort ein Design zeigt, ohne Fragen zu stellen… ça sent mauvais.
Gute Agenturen stellen viele Fragen. Manchmal zu viele. Aber genau das willst du.

Fazit – mein ehrlicher Rat

Nimm dir Zeit. Hör auf dein Bauchgefühl, aber prüfe die Fakten.
Stell unbequeme Fragen. Beobachte die Reaktionen.
Und erwarte nicht Perfektion, sondern Klarheit, Kompetenz und echtes Interesse an deinem Projekt.

Am Ende geht es nicht nur um schöne Flyer oder eine schicke Website.
Es geht darum, wie dein Unternehmen wahrgenommen wird. Und das ist, franchement, zu wichtig, um es dem Zufall zu überlassen.

Offset oder Digitaldruck – klingt technisch, ist aber knallhartes Marketing

Ganz ehrlich : Die Frage „Offset oder Digitaldruck ?“ kommt fast immer zu spät. Meist dann, wenn das Mailing schon geplant ist, der Messestand gebucht wurde oder der Vertrieb drängelt. Und plötzlich stehst du da, mit 10.000 Flyern im Kopf und null Klarheit, was technisch überhaupt Sinn macht. Kennst du das ? Mir ist das schon öfter passiert, und ja, es fühlt sich jedes Mal ein bisschen unnötig stressig an.

Im Marketing geht’s am Ende nicht um Druckverfahren, sondern um Wirkung. Um Timing. Um Budget. Und genau deshalb lohnt sich der Blick hinter die Technik. Wer sich tiefer mit kanalübergreifenden Strategien beschäftigt, stolpert früher oder später auch über Themen wie Print-Integration, z. B. auf https://www.reseau-marketing.fr – nicht wegen der Technik, sondern wegen der Wirkung dahinter.

Was Offsetdruck wirklich kann – und wann er einfach unschlagbar ist

Offsetdruck ist so ein bisschen der alte Hase im Geschäft. Schwer beeindruckend, wenn man ihn einmal richtig erlebt hat. Ich erinnere mich noch an eine Druckerei in Süddeutschland, riesige Maschinen, der Geruch von Farbe, Papierstapel bis zur Decke. Und das Ergebnis ? Brutal gut.

Offset lohnt sich vor allem dann, wenn :
– du hohe Auflagen brauchst (ab ca. 2.000–3.000 Stück wird’s interessant)
– Farbtreue extrem wichtig ist (Corporate Design, Logos, Sonderfarben)
– das Druckbild wirklich „satt“ wirken soll

Die Farben wirken tiefer, gleichmäßiger. Gerade bei hochwertigen Broschüren, Katalogen oder Imagefoldern ist das ein Unterschied, den man fühlt – nicht nur sieht. Und ja, fühlt ist hier kein Marketing-Blabla. Manche Papiere mit Offsetdruck fühlen sich einfach wertiger an.

Aber : Setup-Kosten, längere Produktionszeiten, kaum Flexibilität. Personalisierung ? Eher nein. Änderungen in letzter Minute ? Vergiss es. Das muss man wissen.

Digitaldruck – schneller, flexibler, oft unterschätzt

Ich gebe zu : Früher war ich skeptisch. Digitaldruck hatte lange den Ruf von „okay, aber nicht premium“. Das ist heute ehrlich gesagt überholt. Moderne Digitalmaschinen liefern Ergebnisse, die im Alltag kaum jemand vom Offset unterscheidet.

Digitaldruck ist perfekt, wenn :
– du kleine bis mittlere Auflagen brauchst
– es schnell gehen muss (manchmal über Nacht, kein Witz)
– Personalisierung ein Thema ist (Namen, Codes, regionale Varianten)

Ein Beispiel aus der Praxis : Ein Kunde brauchte 800 personalisierte Einladungen für ein B2B-Event, jede mit individuellem QR-Code. Offset ? Unmöglich oder absurd teuer. Digitaldruck ? Lief sauber durch, Ergebnis top, Timing gerettet.

Klar, bei extrem großen Flächen oder sehr speziellen Farben sieht man manchmal noch Unterschiede. Aber im Marketing-Alltag ? Für viele Kampagnen absolut ausreichend – und oft die bessere Wahl.

Marketing-Ziele zuerst, Technik danach

Das ist der Punkt, den viele überspringen. Statt zu fragen „Offset oder Digital ?“, frag dich lieber :

– Wen will ich erreichen ?
– Wie schnell muss das raus ?
– Muss der Inhalt personalisiert sein ?
– Wie lange wird das Material genutzt ?
– Wie hoch ist die Auflage wirklich – ehrlich jetzt ?

Ein Aktionsflyer für zwei Wochen ? Digital. Ein Messekatalog für ein Jahr ? Offset. Ein Testlauf mit drei Varianten ? Digital, ganz klar. Eine groß angelegte Markenaktion ? Da würde ich Offset zumindest prüfen.

Kosten : Nicht nur der Stückpreis zählt

Klassischer Fehler : Nur auf den Preis pro Stück schauen. Ja, Offset wird pro Exemplar günstiger – aber nur bei hohen Mengen. Digitaldruck spart dir dafür Lagerkosten, Makulatur, Nachdrucke. Und Nerven, ehrlich gesagt.

Ich habe Kampagnen gesehen, bei denen 5.000 Flyer im Lager verstaubt sind, weil sich ein Datum geändert hat. Das tut weh. Digitaldruck verzeiht mehr. Viel mehr.

Mein Fazit – nicht dogmatisch werden

Ich finde, man sollte sich von der Idee verabschieden, dass es die eine richtige Technologie gibt. Offset und Digital sind Werkzeuge. Und gute Marketer wählen Werkzeuge nach Ziel, nicht nach Gewohnheit.

Wenn du maximale Qualität und große Reichweite willst : Offset.
Wenn du flexibel, schnell und zielgerichtet arbeiten willst : Digital.

Oder, vielleicht die ehrlichste Antwort : In vielen Marketingstrategien braucht man einfach beides. Und das ist völlig okay.